Jenny
Die Stimme war der Anfang.
Singen war Jenny Renards erster Traum, auch wenn zunächst der Tanz zu ihrem ersten Beruf wurde.

Die Geschichte von Jenny Renard
Der erste Traum
Schon als Kind wollte Jenny Sängerin werden. Weil sich dieser Weg damals nicht öffnete, fand sie über den Tanz auf die Bühne. Mit 18 entschied sie sich für eine professionelle Tanzausbildung; es folgte Bühnenarbeit in Berlin, Wien und international.
Die Rückkehr zur Stimme
Der ursprüngliche Wunsch blieb. 2009 begann Jenny eine formale Gesangsausbildung, deren Grundlage vorwiegend klassisch war. Während eines sechsmonatigen Engagements in Reno im Jahr 2011 sang sie in jeder Show. Die Stimme nahm damit einen immer größeren Platz in ihrem professionellen Bühnenleben ein. Nach ihrer Rückkehr nach Wien verschob sich der künstlerische Schwerpunkt allmählich vom Tanz zum Gesang. Jenny arbeitete mit Bands und in unterschiedlichen musikalischen Projekten.
Eine prägende Begegnung
Marlene Dietrichs deutsche Interpretation von Jacques Brels Ne me quitte pas gab dieser Entwicklung eine Richtung. Das Lied ließ Jenny nicht los. Sie hörte es wieder und wieder, sang es immer wieder – und der Wunsch, als Sängerin ihren eigenen Weg zu gehen, gewann an Kontur.
Das Chanson
Später führte ihre Gesangslehrerin sie tiefer in das französische Chanson und zu Künstlerinnen wie Édith Piaf. Etwa ab 2016 begann Jenny, Chanson im Konzert zu singen. Entscheidend war nicht allein das Repertoire. Es war die unmittelbare Resonanz, die zwischen den Liedern, der Sängerin und dem Publikum entstand. Diese Erfahrung wurde zum Antrieb, Chanson als eigene künstlerische Richtung weiterzuentwickeln.
Heute
Chanson als eigene Sprache
Heute steht Jenny Renard für eine Form des Chansons, die ihren charakteristischen Klang und ihre emotionale Direktheit bewahrt, ohne zur historischen Reproduktion zu werden. In ihrem aktuellen Programm La Vie en Rose verbindet sie Paris, Liebe, Erinnerung, Verlust und Lebensfreude zu einem Konzertabend mit eigener Dramaturgie.
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